Renaturierung des Lohausbachs

Der Lohausbach war bis zu seiner Umgestaltung ein durch hohe Niederschlagswassereinleitungen geprägtes Gewässer. Dadurch  kam es insbesondere bei Starkregenereignissen zu teilweise erheblichen Stoßbelastungen. Der Lohausbach war stark urban geprägt und stellte dadurch ein deutlich naturfernes Gewässer dar. Somit waren Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässergüte und -strukturgüte erforderlich.

Um die Stoßbelastung zu verringern wurde das Hochwasserrückhaltebecken an der Wolbecker Straße optimiert und ein neues Regenrückhaltebecken nahe der ehemaligen Baumschule Niederbeckmann im Zuge der Erschließung eines Wohngebiets angelegt. Gleichzeitig wurde das Gewässer in diesem Abschnitt und im Bereich am Hegerskamp naturnah umgestaltet. Dabei wurden naturferne Einbauten im und am Gewässer entfernt, ein vorhandener Durchlass verkürzt und ein neuer Durchlass mit natürlichem Sohlsubstrat eingebaut. Das Profil erhielt eine naturnähere Gestaltung und eine Niedrigwasserrinne. Zur Erhöhung der Strukturvielfalt kam sogenanntes "Totholz" zum Einsatz. Zum Maßnahmenpaket gehörte neben der standortgerechten Bepflanzung auch die Ausweisung eines Uferrandstreifens.

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Ansprechpartner: Berthold Reloe | Tel. 0251 / 492 69 30 | Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.